Fruehling

Tomaten pflanzen

Frisch gepflanzte Tomaten

« Frisch gepflanzte Tomaten – sie brauchen einen sehr großen Topf Kultur in Töpfen hat sich bestens bewährt

Wenn es Januar wird, dann juckt es dem Gartenfreund schon in den Fingern.... Tomaten, Chilis und Co. wollen ja auch bald ausgesät werden, damit sie rechtzeitig zu Mitte Mai groß genug sind, um ins Freiland zu kommen.

Sortenwahl

Es empfiehlt sich, robuste Sorten zu wählen, die recht resistent gegen die üblichen Erkrankungen sind und auch mit kühleren und feuchteren Sommern gut klarkommen. Wer Platz hat, wählt ein paar ertragssichere Sorten und ein paar Besonderheiten zum Ausprobieren aus.Acr23312011566080 31927

Jungpflanzen warten darauf, ausgepflanzt zu werden »

Anzucht

Tomaten können ab Ende Januar ausgesät werden. Sie keimen in fast jedem Substrat. Speziellen Aussaaterden sollte aber der Vorzug gegeben werden. Zwei Wochen nach der Keimung werden die Sämlinge leicht gedüngt, damit sie zügig zu kräftigen Pflanzen heranwachsen. Und natürlich sollte man sie schnell in größere Töpfe setzen, damit sie ein schönes Wurzelsystem bilden können. Säen Sie Tomaten einzeln in Module oder Torftöpfchen; wenn man sie in Saatschalen vorzieht und dann pikiert, werden sie im Wachstum gestört und brauchen länger, um groß zu werden. Wir müssen hier natürlich auf der Fensterbank oder im geheizten Gewächshaus vorziehen. Die Sämlinge brauchen möglichst viel Licht, damit sie kompakt bleiben und die Triebe nicht lang und schlackerig werden. Wenn das Wetter schön ist, kann man sie von der Fensterbank tagsüber nach draußen bringen und abends wieder hereinholen.

Acr23312011566080 751529

« Viele verschiedene Sorten machen Freude – und es macht Spaß zu probieren, wie unterschiedlich sie schmecken

Standort, Boden und Pflanzung

Am besten ist es natürlich, wenn die Tomaten ins Gewächshaus können. Wer keines hat, sollte in Erwägung ziehen, seinen Tomaten einen Unterstand zu bauen, unter dem sie vor Regenfällen geschützt sind. Wenn die Blätter trocken bleiben, können Schadpilze sich weniger gut vermehren. Tomaten in Töpfen fühlen sich besonders wohl vor einer Südwand, am besten mit ein bisschen Dach vom Haus über dem Kopf. Ansonsten gilt: so sonnig wie möglich – ohne Sonne gibt es keine süßen Tomaten. Die Kartoffelblättrige Sorte ‘Matina‘ ist allerdings auch gut für Freilandanbau geeignet.
Gut ernährte, gesunde Pflanzen können natürlich Krankheiten besser widerstehen, als geschwächte Pflanzen mit Mangelerscheinungen. Bester Garant für eine ausreichende Versorgung der Pflanze ist ein gut ausgebildetes Wurzelsystem. Tomaten haben zwei Sorten von Wurzeln: derbe, verzweigte, flache, die nach Nährstoffen suchen, und feine, lange, die nach Wasser suchen. Deswegen sollte man den Boden, auf dem man die Tomaten setzt, auf großer Fläche gut vorbereiten – mit reifem Kompost, wenn man welchen hat, mit Steinmehl und Holzasche.
Fast jeder Boden profitiert von einem Bodenaktivator (wie zum Beispiel Oscorna BodenAktivator). Wenn man keinen Kompost hat, kann man auch etwas Oscorna Animalin in den Boden einarbeiten.
Die Tomatenpflanzen werden am besten möglichst tief gesetzt. Dann entwickeln sich vom Stängel aus noch neue Wurzeln.
Und das macht man mit überständigen Pflanzen: Entfernen Sie die Keimblätter, falls sie noch da sind. Setzen Sie die Tomate bis fünf Zentimeter unter die ersten echten Blätter ein. Wenn der untere Teil sehr lang ist, können Sie ihn zur Seite biegen und seitlich einpflanzen. An dem gesamten langen Stängel, der jetzt unterirdisch ist, werden sich Wurzeln bilden und die Pflanze wird kräftig heranwachsen. Bei sehr langen Pflanzen können Sie alle Blätter bis auf das obere Blattpaar entfernen; bis zehn Zentimeter unter diesem Blattpaar einsetzen. Nach der Pflanzung sollten Sie Ihre Tomaten gut wässern. Praktisch ist ein Gießrand ums Tomatenbeet – er wird später das Gießen erleichtern. Unterpflanzen Sie Ihre Tomaten mit Basilikum – es hat ganz ähnliche Ansprüche und wird Ihren Tomatensalat köstlich würzen. Wenn Sie alles gepflanzt haben und einmal gründlich und durchdringend gewässert haben, können Sie eine Mulchschicht aus Beinwellblättern aufbringen. Der Beinwell im Garten kann etwa Mitte Mai zum ersten Mal zurückgeschnitten werden. Diese Blätter sind gut für die Tomaten: Das Kalium im Beinwell fördert die Fruchtbildung. Die meisten Tomaten müssen gestützt werden. Metallspiralen, die im letzten Jahr schon im Einsatz waren, sollten Sie auf jeden Fall mit heißem Essigwasser reinigen, um Pilzsporen und andere Krankheitserreger zu vernichten. Wenn Sie Ihre Tomaten an Garn ziehen, sollten Sie immer neues benutzen.
Kleine Busch- und Wildtomatensorten kommen mit ein paar Bambusstäben als Stütze aus. Auch diese bitte mit Essigwasser reinigen.

Natur des Jahres 2019

Vogel des Jahres 2019: Feldlerche

Vogel des Jahres

Die Feldlerche

Nur noch wenige kennen und hören den Gesang der Feldlerche am Himmel. Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage. Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Allerdings befinden sich ihre Bestände in einem deutlichen Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden.

Die Feldlerche kann in der heutigen Agrarlandschaft oft nur noch eine Brut aufziehen. Die überlebenswichtigen zweiten und dritten Bruten fallen aus. Auch in den Überwinterungsgebieten des Zugvogels haben sich die Nahrungsbedingungen verschlechtert.

Stauden – attraktive Laubschlucker

Das ledrige Laub der Magnolien

« Das ledrige Laub der Magnolien gleitet an den bogigen Halmen des Pfeifengra-ses (Molinia) größtenteils ab und rutscht in die Zwischenräume. Im Spätherbst kann es dann in Ruhe entfernt werden

Stauden sind die natürlichen Partner der Gehölze und viele Arten sind gerade für halbschattige und schattige Gartensituationen, also für die Unterpflanzung, wie geschaffen. Gehölzunterpflanzungen mit Stauden erleichterndie Arbeit mit herbstlichen Blättern.

Obst und Gemüse: ernten, lagern, konservieren

Duft und Würze konservieren

« Herbstäpfel wie 'Gravensteiner' reifen ab Anfang September. Sie schmecken frisch vom Baum und lassen sich unter günstigen Lagerbedingungen noch bis Dezember aufbewahren

Für viele Gärtner war der trockene Sommer eine Herausforderung. Doch nun heißt es: Die Früchte der Arbeit ernten und für den Winter aufbewahren.

Erdbeeren im eigenen Beet

Duft und Würze konservieren

« Nach der Ernte ist vor der Ernte

Anfang Juli ist die Erdbeerernte in den Gärten in der Regel beendet. Das wirft dann unweigerlich die Frage auf: Wie soll es mit dem Beet weitergehen? War man mit dem Ertrag zufrieden, waren die Früchte aromatisch, hatten sie die gewünschte Größe, Farbe und Form und vor allem, haben die Beeren geschmacklich überzeugt? Wenn dem so war und die Pflanzen gesund und wüchsig sind, spricht nichts dagegen, sie nächstes Jahr wieder zu beernten. Ganz anders sieht es aus, wenn die Ernte unbefriedigend war. Dann ist es wahrscheinlich Zeit, ein neues Erdbeerbeet anzulegen.

VGiD Verband der Gartenbauvereine in Deutschland e.V.

Dachorganisation der Obst- und Gartenbauvereine in Deutschland. Der Verband der Gartenbauvereine in Deutschland setzt sich für die Erhaltung der Gartenkultur und die Pflege der Kulturlandschaft ein. Er ist ein wichtiger Fürsprecher des Freizeitgartenbaus und Partner der Freizeitgärtner.

Kontakt

Kulturzentrum Bettinger Mühle
Hüttersdorfer Straße 29
66839 Schmelz

06887/90 32 99 9
sal-rlp@gartenbauvereine.de

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok