Herbst

Ein hübscher Überlebenskämpfer: Der Hauswurtz

Ein hübscher Überlebenskämpfer: Der Hauswurtz

Die Hauswurz, Sempervivum tectorum, gehört mit zu den ältesten Pflanzen, die Menschenbenutzen. Früher galt sie sowohl als Heilpflanze, als auch als Mysterienpflanze. Sie war nämlich dem mächtigen Gott Donar geweiht. Auf die Macht der Götter vertrauend, pflanzten die Menschen die Hauswurz auf ihre Hausdächer und glaubten so vor Blitzschlag gefeit zu sein. Karl der Große hat in seiner Landgüterverordnung "Capitulare de villis" (794) ausdrücklich verlangt, dass jeder Bauer die Hauswurz als Blitzschutz auf seine Dächerpflanze. Leonhart Fuchs (1501-1566), Arzt und Pionier der modernen Botanik, hat die medizinische Wirkung der Hauswurz hoch gelobt, denn sie sollte bei Rotlauf, Entzündungen und Geschwüren helfen, der Saft bei Ruhr und Durchfall, aber auch bei Wurmerkrankungen nützen.

Zierpflanzen: Robust und edel

Zierpflanzen: Robust und edel

Bereits seit dem Altertum sind Lilien Inbegriff der Schönheit und Eleganz. Doch einige Arten sind heikle Gartengäste - entweder sie gedeihen auf Anhieb oder sie lassen sich auch mit Gärtnersgeschick kaum dauerhaft ansiedeln. Doch es brechen für Lilienfreunde goldene Zeiten an: Nie zuvor war das Sortiment so reich an robusten Schönheiten für (fast) alle Gartenzwecke. Bei den echten Lilien handelt es sich um wirkliche Pflanzenaristokraten. Einige Arten sind allerdings schwierige Gartenpflanzen. Die Madonnenlilie (Lilium candidum) etwa gehört dazu. Selbst wenn man ihr die besten Voraussetzungen bietet: fruchtbaren, durchlässigen Boden, sonnigen Standort mit lockerem, halbhohem Bewuchs aus Begleitstauden, richtige Pflanzzeit (diese Art wird ausnahmsweise flach im Hochsommer gepflanzt) – wenn die Madonnenlilie nicht will, will sie nicht. Glücklicherweise ist diese Art eine Ausnahme – sehr viele Lilien sind wesentlich leichter zu pflegen. Man muss lediglich ein paar Grundregeln beachten.

Sonnenkinder im Staudenreich

Sonnenkinder im Staudenreich

Wenn von Sonnenblumen die Rede ist, dann sind meist die bekannten einjährigen Feldsonnenblumen, Helianthus annuus, gemeint, eine der weltwirtschaftlich bedeutendsten Ölpflanzen.

Fruchtrosen

Fruchtrosen

Hinter dem Begriff Fruchtrosen verbergen sich verschiedene Rosenarten, deren Früchte (Hagebutten) sich verwerten lassen. Meist handelt es sich um Wildrosen, es gibt aber auch spezielle Züchtungen für die Hagebutten-Gewinnung. Die wichtigsten Fruchtrosen-Arten sind Alpenrose,Apfelrose, Bibernellrose, Hundsrose, Kartoffelrose, Weinrose und Pillnitzer Vitaminrose.

Haltbarkeit von Schnittblumen

Haltbarkeit von Schnittblumen

Wie weit soll die Knospe/Blüte bei der Ernte geöffnet sein?

Das kann man nicht pauschal beantworten. Besser etwas länger mit dem Schneiden warten. Nicht zu knospig ernten. Die Blüten sollen etwas geöffnet sein. Narzissen und viele Tulpen kann man auch knospig, aber Farbe zeigend ernten.

VGiD Verband der Gartenbauvereine in Deutschland e.V.

Dachorganisation der Obst- und Gartenbauvereine in Deutschland. Der Verband der Gartenbauvereine in Deutschland setzt sich für die Erhaltung der Gartenkultur und die Pflege der Kulturlandschaft ein. Er ist ein wichtiger Fürsprecher des Freizeitgartenbaus und Partner der Freizeitgärtner.

Kontakt

Kulturzentrum Bettinger Mühle
Hüttersdorfer Straße 29
66839 Schmelz

06887/90 32 99 9
sal-rlp@gartenbauvereine.de

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.