Fruehling

Erdbeeren im eigenen Beet

Duft und Würze konservieren

« Nach der Ernte ist vor der Ernte

Anfang Juli ist die Erdbeerernte in den Gärten in der Regel beendet. Das wirft dann unweigerlich die Frage auf: Wie soll es mit dem Beet weitergehen? War man mit dem Ertrag zufrieden, waren die Früchte aromatisch, hatten sie die gewünschte Größe, Farbe und Form und vor allem, haben die Beeren geschmacklich überzeugt? Wenn dem so war und die Pflanzen gesund und wüchsig sind, spricht nichts dagegen, sie nächstes Jahr wieder zu beernten. Ganz anders sieht es aus, wenn die Ernte unbefriedigend war. Dann ist es wahrscheinlich Zeit, ein neues Erdbeerbeet anzulegen.

Süßkirschen: köstliche Früchte

Duft und Würze konservieren

« Fest, glänzend, guter Geschmack und selbstfruchtbar: 'Grace Star', hier 1 Woche vor der Vollreife

Kirschen wünschen einen sonnigen Standort, humose, durchlässige, jedoch nicht zu schwere und keine staunassen Böden.

Duft und Würze konservieren

Duft und Würze konservieren

« Zum richtigen Zeitpunkt geerntete und schonend getrocknete Teekräuter bewahren ihre Farbe und ihre Heilkraft

Ob ein klassischer Kräutergarten oder ein Beet mit Heil- und Duftpflanzen, spätestens wenn die Erntezeit begonnen hat, steht man vor der Frage „Wie die Aromen und andere wertvollen Inhaltsstoffe ohne allzu große Verluste konservieren?“

Mistelbefall an Obstbäumen

Massiver Mistelbefall an alten Apfelhochstämmen

« Massiver Mistelbefall an alten Apfelhochstämmen

Dem aufmerksamen Betrachter ist es nicht entgangen: Die Laubholzmistel breitet sich seit einigen Jahren auf den Streuobstwiesen immer mehr aus. Die Bäume (Wirtspflanzen) werden dadurch erheblich geschwächt.

Betroffen sind vor allem Apfelbäume. Birnbäume und Bäume anderer Obstarten sind weniger befallen. Die verstärkte Ausbreitung der Mistel ist zum großen Teil auf mangelnde Kronenpflege zurckzuführen. Im Zuge der früher üblichen regelmäßigen Schnittarbeiten an den Hochstämmen auf den Obstwiesen, wurden auch die Misteln ausgeschnitten und eine weitere Ausbreitung wurde dadurch unterbunden. „Misteln auf Obstbäumen sind gewöhnlich ein Zeichen, dass der Kronenpflege nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt wird,“ schrieb schon Hans Spreng, Kantonale Obstund Gartenbauschule Oeschberg, im 1949 erschienenen Fachbuch „Neuzeitliche Obstbautechnik und Tafelobstverwertung“.
Hat sich die Mistel erst mit auch nur wenigen Pflanzen in einem Baum ausgebreitet, ist es sehr schwierig, sie wieder zurckzudrängen. Bereits 5 bis 10 vom Boden aus gut sichtbare Misteln pro Baum gelten als mittlerer Befall. (Krüger 2015). Die verstärkte Verbreitung ist auch im Zusammenhang mit den höheren durchschnittlichen Jahrestemperaturen zu sehen. Sie wirken zum einen positiv auf die Anwachsraten der Mistelkeimlinge. Zum anderen verweilen Zugvögel in milderen Wintern länger. Zu ihnen zählen auch die an der Verbreitung der Mistel maßgeblichen Arten (Bäuerle 2015).

Natur des Jahres 2018

Vogel des Jahres 2018: Star

« Foto: Georg Dorff

Vogel des Jahres

Star

Der Star (Sturnus vulgaris) ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, der Starenbestand nimmt ab, denn seine bevorzugten Lebensräume nehmen ab. Er benötigt Baumhöhlen zum Brüten und Nahrungsflächen mit kurzer Vegetation, wo er Würmer und Insekten findet.

Parks und Friedhöfe mit ihren zum Teil alten und höhlenreichen Bäumen sowie den kurzrasigen Wiesen stellen wichtige Ersatzlebensräume dar. Garten- oder Hausbesitzer können der Wohnungsnot des Stars mit einem Nistkasten begegnen, naturnah gärtnern und Beeren tragende Gehölze pflanzen und dem Star zu ausreichend Nahrung verhelfen.

VGiD Verband der Gartenbauvereine in Deutschland e.V.

Dachorganisation der Obst- und Gartenbauvereine in Deutschland. Der Verband der Gartenbauvereine in Deutschland setzt sich für die Erhaltung der Gartenkultur und die Pflege der Kulturlandschaft ein. Er ist ein wichtiger Fürsprecher des Freizeitgartenbaus und Partner der Freizeitgärtner.

Kontakt

Kulturzentrum Bettinger Mühle
Hüttersdorfer Straße 29
66839 Schmelz

06887/90 32 99 9
sal-rlp@gartenbauvereine.de

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