Herbst

Rhododendron und Azaleen im Garten

Rhododendron und Azaleen im Garten

Rhododendron-Repens-Hybride "Baden-Baden"

Zu den schönsten Blütengehölzen, die wir für unsere Gärten, Parks und andere Grünanlagen haben, gehören zweifellos die Rhododendron und Azaleen. Seit mehr als 300 Jahren sind sie bei uns bekannt und erfreuen sich ständig steigender Beliebtheit. Rhododendron leitet sich vom Griechischen rhodon = Rose und dendron = Baum ab, zu deutsch also Rosenbaum. Ähnlich verhält es sich mit der Bezeichnung Azalee, die vom Griechischen azaleos = dürr, trocken herrührt, weil der berühmte Botaniker Linné irrtümlicherweise annahm, dass Azaleen auf trockenen Standorten gedeihen würden.

Relikte aus Urzeiten: Garten-Farne

Relikte aus Urzeiten: Garten-Farne

Von Karl Foerster, einem der bedeutendsten Staudenzüchter und Gartenschriftsteller unserer Zeit (1874 bis 1970), stammt der Ausspruch: "Kein Mensch kann an diesem Pflanzenreich rätselvoller Schönheit und grüner Rhytmik in seinem Garten vorbeileben, ohne dass eine Lücke in seinem Naturgefühl und Gartenerlebnis klafft." Damit meinte er vor allem die Garten-Farne, und jeder, der seinem Rat folgt, wird feststellen, dass wir mit diesen bemerkenswerten Pflanzengestalten attraktive Schatten-bzw. Halbschattengewächse besitzen, die mit ihren ruhigen Grünfarbtönen stille Bindeglieder zwischen anderen Pflanzen darstellen und gleichzeitig mittels ihrer zauberhaften Formen für romantische Stimmungsbilder im Garten sorgen.

Herbsthimbeeren

Herbsthimbeeren

Seit die Himbeersorte 'Autumn Bliss' auf dem Markt ist, hat sich der Anbau der Herbstkulturen schlagartig vervielfacht, eine weitere Züchtung ist gefolgt. Einfache Erziehung, robuste Ruten, hoher Ertrag bis Frostbeginn - aufgrund der vielen Vorzüge eignen sich die neuen Herbsthimbeersorten für Erwerb und Garten gleichermaßen.
Neben den einmaltragenden Himbeersorten, die im Frühsommer reifen, gibt es mehrere Sorten, die an einer Rute zweimal tragen. Sie werden als remontierende oder Herbsthimbeeren bezeichnet. Sie fruchten bereits im Herbst an den einjährigen Ruten und bringen im nächsten Frühsommer an denselben Ruten eine zweite Ernte. Sollen die Erträge der Herbsternte möglichst hoch ausfallen, müssen nach Abschluss der Ernte, meist Ende Oktober, die abgeernteten Ruten bodennah abgeschnitten werden; die Frühsommerernte entfällt dadurch.

Mit Herbsthimbeeren können alle diejenigen zum Himbeeren-Essen bekehrt werden, die diese Frucht nur aus einem Grund meiden: die Angst vor "Würmern", also dem Befall mit den Maden des Himbeerkäfers. Während der Blüte der Herbstsorten ist die Ablegezeit des Himbeerkäfers bereits vorüber, es gibt also keine wurmigen Früchte. In den letzten Jahren hat sich der Reifebeginn der remontierenden Sorten immer mehr in den Sommer verschoben.
'Autumn Bliss' zeigte im Jahr 2000 bereits Mitte Juli reife Beeren, in diesem Jahr gab es Ende Juni – also gleichzeitig mit den Sommersorten – an den frisch aufgewachsenen Ruten erste Früchte.

Problemlose Hausreben

Problemlose Hausreben

Sie erfreuen Auge und Gaumen. Aber auch des Gärtners Herz: die neuen, pflegeleichten Tafeltrauben-Sorten, die Pilzkrankheiten widerstehen.

Die Rebe hat nicht nur als Weintraube, sondern auch als Hausrebe eine lange Tradition. Bereits den Römern war der hohe Gesundheitswert der Trauben bekannt. Sie gelten aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als vollwertiges Lebensmittel. Trauben regen die Darm- und Nierentätigkeit an und wirken Tumoren, Gicht, Arteriosklerose und Bluthochdruck entgegen. Mit den neuen resistenten Sorten lassen sich Rebstöcke ohne Pflanzenschutz an Hauswänden oder im Garten ziehen - in Ertrag und Geschmack stehen sie den bisherigen für Pilzkrankheiten anfälligen Sorten nicht nach.

Beerenessige selber machen

Beerenessige selber machen

Bedingt durch Lebensmittelskandale und Täuschungen der Verbraucher gewinnt das „Selbstgemachte“ wieder an Wertschätzung und die Anzahl der Hobby-Früchteverwerter steigt. Auch der Spaß an der Arbeit in und mit der Natur sowie der Genuss des erzielten Erfolges sorgen für Wohlbefinden. In den Weinresten oder essigstichigen Mosten eingesetzt, avanciert er heute zu einem regelrechten Genussmittel, das in der Gastronomie mit Zerstäubern tropfenweise zelebriert wird.

Die folgenden Ausführungen sollen zeigen, dass vor allem reine Beerenessige diese Behandlung wert sind und bedingt durch die Schwierigkeiten und lange Dauer der Herstellung auch den dafür verlangten Preisen gerecht werden. Auf recht einfache Weise erzeugt man aromatische Essige durch Ansetzen vollreifer Früchte in Branntwein-, Wein-oder Apfelessig. Diese Essige sind jedoch keine „Beerenessige“, dürfen also z.B. nicht als „Himbeeressig“ bezeichnet werden, sondern lediglich als„Himbeer-Ansatzessig auf der Basis von Weinessig“ oder bei der Verwendung von natürlichen Aromen als „Rotweinessig mit Himbeergeschmack“ in den Verkehr gebracht werden.

VGiD Verband der Gartenbauvereine in Deutschland e.V.

Dachorganisation der Obst- und Gartenbauvereine in Deutschland. Der Verband der Gartenbauvereine in Deutschland setzt sich für die Erhaltung der Gartenkultur und die Pflege der Kulturlandschaft ein. Er ist ein wichtiger Fürsprecher des Freizeitgartenbaus und Partner der Freizeitgärtner.

Kontakt

Kulturzentrum Bettinger Mühle
Hüttersdorfer Straße 29
66839 Schmelz

06887/90 32 99 9
sal-rlp@gartenbauvereine.de

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