Herbst

Kaiser des Gartens: Der Kürbis

Kaiser des Gartens: Der Kürbis

Handliche, dekorative Speisekürbisse
– besonders apart schmeckt der winzige ‘Jack be Little’
(vorne links).

Gemüsekürbisse finden sich in nahezu jedem Garten – zumindest in Form von Zucchini. Dieses buschig wachsende, anspruchslose Sommergemüse gehört derselben Art an wie etliche der lagerfähigen Kürbissorten. Ein Blick auf die Familienverhältnisse erklärt alles: Die große Einheit der Cucurbitaceae beherbergt nebeneinander Melonen, Gurken, Flaschenkürbisse und Gemüse oder Speisekürbisse. Bei den Gemüsekürbissen finden sich verschiedene Untergruppen. Am bekanntesten sind dabei die drei Arten Gartenkürbis (C. pepo), Riesenkürbis (C. maxima) und Moschuskürbis (C. moschata). Bei den Garten oder PepoKürbissen reihen sich nebeneinander Zucchini, Rondini, Squash, Acom-Sorten, Spaghetti, Halloween und Ölkürbisse ein. In Bezug auf den richtigen Umgang mit Gemüsekürbissen sind die Verwandtschaftsverhältnisse weniger wichtig als die Praxiseinteilung in Sommer und Winterkürbisse. Als Winterkürbisse gelten alle Sorten, die vollreif geerntet werden und sich dann einige Monate lagern lassen. Zu den Sommerkürbissen zählen alle Sorten, die man lange vor der Vollreife isst. Sie bleiben, gut gekühlt, bestenfalls 10 Tage frisch. Natürlich kann man Sommerkürbisse bis zur Vollreife an der Pflanze belassen, sie sind dann strohigfaserig und im besten Fall nur fad, teils haben sie sogar einen richtig unangenehmen Geschmack. Sie haben vollreif eine genauso harte Schale wie die bekannten Lagersorten und lassen sich entsprechend lange aufbewahren. Nach dieser Definition zählen Zucchini, Rondini, Squash (Patisson) und Runder aus Nizza (Tondo di Nizza) zu den Sommerkürbissen.

Garten und Landschaft: Robuste Rosen

Garten und Landschaft: Robuste Rosen

Die Rose ist eine der ältesten (vermutlich 25 Mill. Jahre) und traditionsreichsten Kulturpflanzen der Welt. China und Persien waren die ersten Zentren des Rosenanbaus. Im alten Rom hatten Rosen eine hohe Bedeutung, ihr Anbau verdrängte teilweise das Getreide von den Feldern. Im Mittelalter schrieb Karl der Große in der Kaiserlichen Landgüterverordnung das Pflanzen von Rosen vor. Ende des 18. Jh. gab es nur wenige Rosensorten. Als Anfang des 19. Jh. Europäische mit chinesischen Rosen gekreuzt wurden, entstanden neue Sorten. 1828 waren bereits 2500 Sorten bekannt, wobei unsere modernen Sorten wenig älter als 100 Jahre sind.

Alte Kartoffelsorten

Vergessene Vielfalt

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) hat die Kartoffel zum Gemüse des Jahres 2003 gewählt.

Die Kartoffel ist eine Kulturpflanze mit einer langen, bewegten Geschichte. Sie wird bei uns seit mehr als 350 Jahren angebaut und ist von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken.

Haus-Ungeziefer (1)

Haus-Ungeziefer – Teil 1: Lästige Mitbewohner

Probleme mit Ungeziefer sind so alt wie die Menschheit selbst. Von Anfang an war man bemüht, tierische Schädlinge und Lästlinge aus dem Wohnbereich zu verbannen. In unseren Breiten stellen diese Tierchen heute kein existenzielles Problem mehr dar – aber die Vorstellung, daß sie in unserer Wohnung oder an unseren Vorräten sind, verursacht bei vielen Menschen Ekelgefühle.

 

Haus-Ungeziefer (2)

Haus-Ungeziefer (2)

Mit Beginn der Heizperiode treten in Wohnräumen gelegentlich Insekten und andere Gliedertiere auf. Dabei gilt es sorgfältig zwischen zufällig aus dem Freiland zugewanderten Tieren und echten Lästlingen zu unterscheiden.

Die weithin vorherrschende Meinung, alles unter dem Begriff ,,Ungeziefer" abzutun, ist nicht nur falsch, sondern auch gefährdend, wenn betroffene Personen ungezielt mit chemischen Präparaten gegen die Eindringlinge vorgehen.

VGiD Verband der Gartenbauvereine in Deutschland e.V.

Dachorganisation der Obst- und Gartenbauvereine in Deutschland. Der Verband der Gartenbauvereine in Deutschland setzt sich für die Erhaltung der Gartenkultur und die Pflege der Kulturlandschaft ein. Er ist ein wichtiger Fürsprecher des Freizeitgartenbaus und Partner der Freizeitgärtner.

Kontakt

Kulturzentrum Bettinger Mühle
Hüttersdorfer Straße 29
66839 Schmelz

06887/90 32 99 9
sal-rlp@gartenbauvereine.de

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